Ein eingewachsener Großzehennagel ist ein häufiges, jedoch oft unterschätztes Krankheitsbild. Wächst der Nagelrand in das umliegende Weichteilgewebe ein, entstehen schmerzhafte Entzündungen. Bei zusätzlicher bakterieller Besiedelung kann es zu einer Phlegmone, Abszessbildung oder einer sich ausbreitenden Infektion kommen.
Besonders bei Risikopatientinnen und -patienten ist eine frühzeitige, fachgerechte Behandlung entscheidend, um schwerwiegende Komplikationen zu vermeiden.
Wann wird ein eingewachsener Zehennagel gefährlich?
Warnzeichen einer fortschreitenden Entzündung sind:
• Zunehmende Schmerzen, auch in Ruhe
• Rötung, Überwärmung und Schwellung des Zehs
• Nässen, Eiterbildung oder unangenehmer Geruch
• Fieber oder allgemeines Krankheitsgefühl
Warum die Behandlung durch einen Chirurgen mit gefäßchirurgischem Schwerpunkt sinnvoll ist
Die Therapie eines infizierten eingewachsenen Großzehennagels erfordert mehr als eine reine Nagelkorrektur. In unserer gefäßchirurgischen Praxis verfolgen wir einen ganzheitlichen Behandlungsansatz.
• Chirurgische Sanierung des eingewachsenen Nagelanteils
• Entfernung entzündeten oder infizierten Gewebes
• Beurteilung der Durchblutungssituation des Fußes
• Ausschluss einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK)
Alters- und risikoadaptierte Gefäßdiagnostik
Je nach Altersgruppe und individuellem Risikoprofil prüfen wir gezielt, ob eine relevante Durchblutungsstörung vorliegt. Eine unerkannte pAVK kann die Wundheilung erheblich beeinträchtigen.
Unser Anspruch
Die Behandlung eines eingewachsenen Großzehennagels mit Phlegmone oder drohender Infektion gehört in erfahrene chirurgische Hände. Unser Ziel ist eine sichere Abheilung, die Vermeidung von Rückfällen und der langfristige Schutz Ihres Fußes.